Das Waschen wasserdichter Stoffe beeinflusst deren Wasserdichtigkeit und somit auch ihre Waschbeständigkeit. Die meisten wasserdichten Stoffe werden bei der Prüfung ihrer Waschbeständigkeit mit hohen Temperaturen getrocknet.
Nach der Imprägnierung eines vierseitig gewebten Stoffes ist beispielsweise eine Trocknung bei etwa 100 °C erforderlich, um die Wasserdichtigkeit wiederherzustellen. Obwohl einige Haushaltswaschmaschinen über eine Trommeltrocknungsfunktion verfügen, ist dies nicht üblich, und die Trocknung bei hohen Temperaturen wird nicht häufig angewendet. In meinem Land ist das Trocknen an der Luft die gängigste Methode. Daher ist es wichtig, natürliche Trocknungsmethoden zu erforschen, um die Wasserdichtigkeit optimal wiederherzustellen.
1. Untersuchung der Auswirkungen des Waschens auf die Wasserdichtigkeit
Zunächst einmal muss uns klar sein, dass viele Faktoren die Wasserdichtigkeit des Stoffes beeinflussen, wie zum Beispiel die Wahl des Materials.Imprägniermittel, die Wahl vonVernetzungsmittel, die Anpassung des Abdichtungsprozesses usw. Dieses Experiment untersucht hauptsächlich die Auswahl von Abdichtungsmitteln und Vernetzungsmitteln. Der festgelegte Abdichtungsprozess ist wie folgt:
Imprägniermittel XG/L und Vernetzungsmittel YG/L wurden einzeln (3 kg/cm²) gewalzt, getrocknet und anschließend einer Hochtemperaturbehandlung (130–150 °C, 30–120 Sekunden) unterzogen. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wurden die Gewebe mehrfach getestet. Die wasser- und ölabweisende Wirkung der Gewebe wurde im Ausgangszustand und nach fünf Wäschen und dem anschließenden Trocknen an der Luft untersucht. Die Testergebnisse sind unten aufgeführt.
Schlussfolgerung: Aus der obigen Abbildung ist ersichtlich, dass nach der Imprägnierung, der anfänglichen Imprägnierung des Gewebes, dem Waschen des Gewebes und der fünfmaligen Trocknung die Imprägnierungswirkung des C6-Imprägniermittels höher ist als die des fluorfreien Imprägniermittels.
Begründung: Das fluorhaltige Monomer im C6-Imprägniermittel ist der Wirkstoff für die wasserabweisende Wirkung. Je höher der Gehalt an fluorhaltigen Monomeren, desto besser die wasserabweisende und ölabweisende Wirkung. Da das fluorfreie Imprägniermittel kein Fluorid enthält, kann es keine Kammstruktur bilden, die die Oberflächenspannung des Gewebes reduziert. Daher ist seine wasserabweisende Wirkung geringer als die des fluorhaltigen Mittels und es bietet keine ölabweisende Wirkung.
2. Untersuchung von vernetzten Agentien
Die Menge des Vernetzungsmittels variierte in diesem Experiment und lag zwischen 0 und 60 % der Dosierung des Imprägniermittels. Die Testergebnisse sind in der folgenden Abbildung dargestellt.
Schlussfolgerung: Aus der obigen Abbildung lässt sich schließen, dass die Wasserdichtigkeit des Gewebes nach dem Waschen einen größeren Einfluss auf die Wasserdichtigkeit vor dem Waschen hat (beide nehmen deutlich ab). Durch die Zugabe des Vernetzungsmittels kann die Waschbeständigkeit des Gewebes verbessert werden. Aus der Abbildung geht hervor, dass die optimale Menge an Vernetzungsmittel für das Waschen des Gewebes bei einem Anteil von 10 % bis 20 % des Imprägniermittels liegt. Bei einem Anteil von über 20 % des Vernetzungsmittels verschlechtert sich die Wasserdichtigkeit des Gewebes und beeinträchtigt die Wasserdichtigkeit vor dem Waschen.
Grund: Je mehr Vernetzungsmittel verwendet wird, desto weniger effektiv ist es. Zu viele Vernetzungsmittel bedecken die Stoffoberfläche und verhindern so, dass das Imprägniermittel in einen Film eindringt. Dadurch verringert sich die Wasserdichtigkeit des Stoffes.
3. Schlussfolgerung und Empfehlungen
Obwohl durch Experimente die optimale Menge und das geeignete Verfahren für Imprägniermittel und Vernetzungsmittel an verschiedenen Stoffen ermittelt wurden, ist nicht jeder Stoff universell einsetzbar. Jedes Material erfordert spezifische Anforderungen an Imprägniermittel und Vernetzungsmittel. Ein einheitliches Mischungsverhältnis ist daher nicht für alle Stoffe geeignet. Um die gewünschte wasser- und ölabweisende Wirkung zu erzielen, empfiehlt es sich, den Stoff, das Kleidungsstück oder die Stoffprobe von Fachleuten testen zu lassen, um das beste Mittel unter Berücksichtigung des Mischungsverhältnisses und der entsprechenden Prozessbedingungen zu finden.
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Veröffentlichungsdatum: 28. April 2024



